Blog für Autoren

Wie entsteht Empathie?

Bambi hat gerade seine Mutter verloren und du kämpfst mit den Tränen. Warum bloß? Es ist doch nur ein fiktionaler Charakter! Ganz einfach: Empathie. Empathie ist ein wichtiger Faktor beim Storytelling. Fühlen wir mit den Charakteren, erleben wir die Geschichte, anstatt einfach bloß zuzusehen. Dadurch erreichen Autorinnen und Autoren eine größere Leserbindung. Und Leserinnen und Leser bekommen […]

MacGuffin

MacGuffins sind ganz schön widersprüchliche kleine Kreaturen. Einerseits sind sie unglaublich nützlich, andererseits sind sie zu nichts zu gebrauchen. Einerseits gehören sie zu den meistgehassten erzählerischen Mitteln, andererseits aber auch zu den meistgenutzten. Falsch eingesetzt können sie eine Geschichte ruinieren. Richtig eingesetzt machen sie extrem viel Spaß. Eine Übersicht und Tipps zur Verwendung.

Charakter-Analyse und -Design mit der „Uhr der Figur“

Wieso erkennen wir Sherlock Holmes sofort, egal in welchem Medium er gerade seine Fälle löst? Mit einer ähnlichen Frage hat sich der Medienwissenschaftler Jens Eder befasst. Er hat ein Modell entwickelt, mit dem sich untersuchen lässt, welche Eigenschaften eine Figur einzigartig und unvergesslich machen. Das Modell nennt sich „die Uhr der Figur“. Es ist zwar eigentlich nur zur Analyse gedacht, doch mit ein paar kleinen Drehs taugt es auch wunderbar zum Charakterdesign.

Science-Fiction als Genre: Merkmale, Tropes, Markt

Science-Fiction, das Genre der Aliens und Raumschiffe? Aber nein! Science-Fiction ist doch so viel mehr als das! Seit SciFi erstmals Ende der 1920er-Jahre als eigenständige Sparte auf dem US-amerikanischen Zeitschriftenmarkt in Erscheinung trat, fristet sie ein Dasein zwischen Ablehnung und Hype. Dabei gehören zahlreiche philosophische Meisterwerke und auch ein Großteil der Hollywood-Blockbuster der Science-Fiction an. Eine Übersicht über Merkmale, Tropes und Verkaufszahlen des Genres Science-Fiction.

Fantasy: Das Genre der unbegrenzten Möglichkeiten

Schnell: Was ist der Unterschied zwischen Fantasy und Science Fiction? Fangfrage, natürlich. Nein, Zauberer und Drachen haben nichts damit zu tun. Nun, zumindest nicht direkt. Fantasy definiert sich über seine fantastischen Elemente. Doch wie die im Einzelnen aussehen, ist extrem unterschiedlich. Die Welten des modernen Fantasy-Genres reichen von internationalen Megastädten bis hin zu komplett abstrakten Orten. Und genau das macht für viele den Reiz aus: Es gibt kaum etwas, das nicht möglich ist. Damit gehört Fantasy zu den vielfältigsten Genres überhaupt. Hier eine genaue Übersicht darüber, was Fantasy ausmacht, welche Subgenres, Symbole und Tropes es gibt und wie die Lage auf dem Markt aussieht.

Charakter-Archetypen: 12 Figuren mit Stärken und Schwächen

Was haben der geborene Anführer, der Rebell und der Magier gemein? Sie sind alle Beispiele von Charakter-Archetypen. Diese Urformen von Figuren finden sich in allen Arten von Texten, in Büchern, Filmen oder antiken Mythen. Erstmals wurde das Phänomen vom Psychologen Carl Jung beschrieben. Er analysierte unter anderem Sagen und literarische Werke und versuchte darin die Essens häufig auftretender Figuren-Schemata zu finden. Es handelt sich bei Archetypen um Persönlichkeitstypen, keine Erzählmuster. Hier sind die Charakter-Archetypen, die in fiktionalen Texten am häufigsten zu finden sind.

Storyworld – Die Welt, in der Geschichte geschrieben wird

Was wäre Harry Potter ohne Hogwarts? Was wäre Game of Thrones ohne Westeros? Jede Geschichte braucht eine Welt, in der sie spielt, eine sogenannte „Storyworld“. Eine gut etablierte Storyworld regt die Fantasie der Leser an, bietet Orientierung und hat im Idealfall auch symbolischen Charakter. Oft gehört sie zu den Elementen einer Geschichte, an die wir uns am besten und am liebsten erinnern.

Drei-Akt-Struktur

Lässt sich in einer Geschichte eine glasklare Struktur erkennen, verbirgt sich dahinter oft ein Aufbau in drei Akten. Basis aller Drei-Akter ist zunächst einmal die Aufteilung in Einleitung, Konfrontation und Resolution. Doch gerade klassische Hollywoodfilme sind weit überwiegend nach dem speziellen Drei-Akt-Modell des Autors Syd Field gestrickt. Was verbirgt sich dahinter?

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